SWRinfo: SPD-Landesvize Breymaier kritisiert Prostituiertenschutzgesetz

„Frauen müssen für 30 Euro machen, was die Männer wollen“

Baden-Baden. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende von Baden-Württemberg, Leni Breymaier, hält das neue Prostituiertenschutzgesetz für nicht weitgehend genug. Zum Internationalen Tag gegen Prostitution sagte Breymaier in SWRinfo: „Das Gesetz anerkennt zunächst mal, dass es Zwangs- und Armutsprostitution gibt. Allerdings wird das Gesetz dem Ausmaß in keiner Weise gerecht.“

 

Iris Berben im Gespräch mit Nils Schmid

Die bekannte Schauspielerin und ausgewiesene Israel-Kennerin Iris Berben war zu Gast im Theaterhaus um ihr Buch „Jerusalem“ vorzustellen. Darin erzählt sie von ihren vielfältigen Eindrücken und Erlebnissen in Israel. Als große Förderin der deutsch-jüdischen Aussöhnung hat sie das Land unzählige Male bereist.

 

Blut muss fließen

Der Dokumentarfilm „Blut muss fließen“ lockte zahlreiche Interessierte ins City-Dome nach Sinsheim.

 

Seit Jahren gibt es im Raum Sinsheim eine aktive Nazi Szene. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, engagiert sich ein sehr aktives gesellschaftliches Bündnis für Toleranz vor Ort.

Der DGB Kraichgau veranstaltete dieses Jahr in der ersten Februar Woche eine "Woche für Toleranz". Im Rahmen dieser Woche wurde im City Dome in Sinsheim der beeindruckende Dokumentarfilm "Blut muss fließen” gezeigt. In diesem Film berichtet ein Undercover-Journalist die Rechts-Rock Szene. Nach der Vorführung stand der Regisseur für Nachfragen zur Verfügung. Auch wir Jusos nutzen diese Gelegenheit und luden unsere Mitglieder vorab zum Kinobesuch ein.

Auch versuchten es einige Mitglieder der "Freien Nationalen Kraichgau" den Film zu schauen. Diese fotografierten uns ungefragt und veröffentlichten diese Bilder auf Facebook.

 

Gemeinschaftsschule in Epfenbach genehmigt!

MdL Thomas Funk: Gemeinschaftsschule ist für Epfenbach eine Chance!


Die beharrliche Arbeit vor und hinter den Kulissen hat sich gelohnt. Landtagsabgeordneter Thomas Funk (SPD) ist sehr froh, dass das Kultusministerium den gemeinsamen Antrag von Epfenbach und Helmstadt-Bargen auf Gemeinschaftsschule nun positiv entschieden hat. Damit verfügt die nähere Region neben Bammental, Meckesheim und Sinsheim nun über einen vierten Standort.

Was lange währt, wird endlich gut!“, freut sich der Sinsheimer Parlamentarier mit den Gemeinden, aus deren bisherigen Werkrealschulen sich nun schrittweise eine Gemeinschaftsschule entwickeln kann. Nach den Sommerferien wird der Unterricht in der fünften Klasse an der Epfenbacher Merianschule starten. Drei Jahre später steigt die Grafeneckschule dann nach der siebten Klasse ein. In den Kommunen wurde die Entscheidung mit Freude und Erleichterung aufgenommen, denn sinkende Schülerzahlen drohten die Schulstandorte mittelfristig zu gefährden. Mit einer Zusammenlegung und dem neuen Unterrichtsangebot besteht nun aber die berechtigte Hoffnung, dem entgegen zu wirken.
 

 

Mit Olaf Scholz in das neue Jahr starten

Am 10. Januar lud die SPD Rhein-Neckar zum Neujahrsempfang nach Sandhausen ein. Dieses Jahr war der erste Bürgermeister von Hamburg, Olaf Scholz, als Gastredner gekommen. Mehr als 400 interessierte zog dieses Event an.

 

Die Rede von Scholz wurde wieder von hörenswerten Beiträgen örtlicher Chöre und Musiker musikalisch umrahmt. Scholz machte den anwesenden Mut in der gegenwärtigen Flüchtlingsherausforderung und stellte heraus dass wir diese Krise nur mit mehr Solidarität lösen können. Die Jusos Rhein Neckar präsentierten sich bereits vor dem Beginn der Veranstaltung. Jeder der zahlreichen Besucher bekam von den Jusos am Eingang eine rote Nelke ans Revers gesteckt. „Seit über 100 Jahren ist dies das Erkennungszeichen von SPD und Jusos,“, kommentierte Paul Sander.

 

Weihnachtsbotschaft von Nils Schmid

Weihnachten ist bei uns zuhause immer eine ganz besondere Zeit. Die Familie kommt zusammen und wir feiern bei leckerem Essen, einem schön geschmückten Baum und viel Spaß das Weihnachtsfest.

 

Betriebsräte im Visier - zweite bundesweite Konferenz

Die zweite Konferenz „Betriebsräte im Visier - Bossing, Mobbing Co.“ fand am 17.10.2015 im Gewerkschaftshaus Mannheim statt. Dort wurde wirksamen Schutz für betriebliche Interessenvertretungen gefordert und dass Bossing und Mobbing von Betriebsräten, so wie die Bedrohung ihrer Familien und das teilweise Existenz bedrohende System gemeinsam bekämpft werden muss.

In einem Grußwort unterstrich Klaus Stein, 2. Bevollmächtigterder IG Metall Mannheim, die Notwendigkeit eines aktiven gewerkschaftlichen Vorgehens gegen BR-Mobbing und dankte den Gastgebern, dem Solikomitee gegen BR Mobbing für ihr Engagement für betroffene Betriebsräte. Erst durch die Arbeit des Komitee wurde in der Metropolregion das System tranparent und er wünsche sich, dass die Arbeit weitergehe und es weitere gemeinsame Vernetzungen gäbe.

Albrecht Kieser von work watch Köln überbrachte eine Botschaft von Günter Wallraff, der sich nicht nur mit dem Anliegen der Konferenz solidarisierte, sondern den von Unternehmerangriffen betroffenen Betriebsräten

 

Karlsruhe: Martin Schulz erhält Ehrendoktorwürde

Martin Schulz hat die Ehrendoktorwürde der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Sozialwissenschaften der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe erhalten. Die Auszeichnung wurde dem Präsidenten des Europäischen Parlaments und SPD-Spitzenkandidaten für die Europawahlen für seinen engagierten Einsatz für eine verstärkte Demokratie und soziale Gerechtigkeit in der EU verliehen.

 

AfA Rhein-Neckar unterstützt Bündnis für Toleranz in Sinsheim

Da Sinsheim in den letzten Jahren regelmäßig zum Ziel von Kundgebungen der Neonazis wird, ist es wichtig, über ihre  Hintergründe zu informieren. Deshalb organisierte das Bündnis für Toleranz in Sinsheim in Zusammenarbeit mit dem Fritz-Erler-Forum und unterstützt durch die AfA Rhein-Neckar die Ausstellung: "Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen. Baden-Württemberg für Toleranz und Menschlichkeit." Die Ausstellung wird noch bis zum 08.11. von 08:00 bis 18 Uhr im Musiksaal der Kraichgau-Realschule in Sinsheim zu sehen sein.

 

Nils Schmid: „Manfred Rommel war ein Menschenfreund“

Zum Tod des früheren Stuttgarter Oberbürgermeisters Manfred Rommel erklärt der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid:

Manfred Rommel war ein Menschenfreund und ein unerschrockener Freidenker. Schwäbische Liberalität, ein beeindruckender Intellekt, hohe finanzpolitische Versiertheit, soziales Verantwortungsbewusstsein und ein unerschütterlicher Humor – von diesem Schlag gibt es nur wenige. Vor allem seine Verdienste um das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft, seine Verdienste um eine vorbildliche Integrationspolitik werden bleiben. Mit seinem Mutterwitz, seiner Wortgewalt und „schwäbischem Understatement“ war er der beste Botschafter Stuttgarts. Er hat sich um unsere Landeshauptstadt und weit darüber hinaus in unvergleichlicher Weise verdient gemacht. Ein großer Politiker und großartiger Mensch. Unser ehrliches Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.

 

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