Die Freitagspost: Grün-Schwarz ist kein Zukunftsmodell für Baden-Württemberg

In der heutigen Freitagspost kommentiert Daniel den grün-schwarzen Koalitionsvertrag, der aus viel Verpackung und schönen Worten besteht, aber wenig Inhalt hat. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kommen zu kurz, kaum Konkretes zum Wohnbau. Stattdessen ein zusätzliches Ministerium für die CDU.

Ab heute tagen wir in Göppingen, um unsere Landesliste aufzustellen. Wir haben tolle Kandidierende und ich bin mir sicher, wir werden mit einer starken Liste in den Bundestagswahlkampf starten.

Diese Woche hat einen weiteren Motivationsgrund geliefert, sich in diesem Bundestagswahlkampf zu engagieren. Denn die Koalition aus Grünen und CDU hat ihren Koalitionsvertrag in Stuttgart vorgestellt und damit deutlich gemacht, dass diese Kombination kein Zukunftsmodell für Baden-Württemberg ist. Und darum auch auf keinen Fall eine Regierungskombination im Bund werden darf.

Der grün-schwarze Koalitionsvertrag besteht aus 160 Seiten Verpackung für ganz wenig Inhalt. Das gilt, wie der Titel androht, nicht nur jetzt, sondern wohl auch für morgen. Und je mehr die Erneuerung beschworen wird, desto klarer wird, dass es beim Beschwören bleibt.

 

Die Freitagspost: Wie man den 1. Mai im zweiten Pandemiejahr erlebt

In der heutigen Freitagspost schreibt Daniel über den 1. Mai, dass er dieses Jahr wieder so ganz anders ist als gewohnt, dass die Werte des 1. Mai aber nach wie vor Gültigkeit haben.

„Wenn es rauszus geht.“ Ich erinnere mich an diesen Satz so gut. Meine Oma hat jedes Jahr ab Weihnachten alles Sorgenvolle und Dunkle damit kommentiert, dass „wenn es rauszus“ geht, das schon wieder besser wird. Genau definiert hat sie „rauszus“ wohl nie. Es war etwa die Zeit, wenn der Spargel kommt, die Nächte wieder kürzer werden und sie die Winterjacke verstaut hat, um die „Jacke für den Übergang“ rauszuholen. Als mein Vater seinen Kampf gegen den Krebs verloren hatte und wir die letzten Wochen zusammen verbrachten, sagte meine Oma auch oft, dass es wieder gut werde, „wenn es rauszus geht“. Ich hatte mich damals darüber geärgert – heute denke ich: wie soll man reagieren, wenn das eigene Kind stirbt?

 

Die Freitagspost: Was bringen die nächsten 300 Aussendungen?

In der heutigen Freitagspost schreibt Daniel über den Freitag als solchen und das Wesen der Freitagspost. Außerdem hat das Innenministerium eine erfreuliche Samstagspost gesendet.

Für viele Menschen in unserem Land ist der Freitag ein wichtiger religiöser Tag. Der Ausdruck „Thank God it’s Friday“ bezieht sich aber eher darauf, dass freitags oft schon eine ausgeprägte Wochenendstimmung herrscht. Was dazu führt, dass der Freitag den Spitznamen „kleiner Samstag“ bekommen hat. Und der Donnerstag wiederum manchmal als „kleiner Freitag“ bezeichnet wird.

In der New Economy war es schick, dass der Freitag „casual“ wurde. Im Kino diente er zusammen mit der Zahl 13 als Garant für Horrorschocker. Ein „schwarzer Freitag“ steht für einen Unglückstag – aber es gibt ja auch schwarze Dienstage, Donnerstage und Samstage.

 

Die Freitagspost: Ein Mord ist ein Mord und kein „Eifersuchtsdrama“

In der heutigen Freitagspost schreibt Daniel über die fatale Tendenz in unsere Gesellschaft, Morde in Beziehungen als „Eifersuchtsdrama“ zu bezeichnen. Heute Abend diskutiert Daniel zu diesem Thema mit der ASF-Landesvorsitzenden Sonja Elser.

Kennt ihr diese Anmoderationen in Nachrichtensendungen mit „Eifersuchtsdrama“ oder „Beziehungstat“? In der Regel folgt dann ein Bericht über nichts anderes als einen Mord. Die größte Gefahr für Frauen sind die eigenen Partner. Nach einer Studie der Vereinten Nationen werden jährlich etwa 50.000 Frauen und Mädchen von ihrem eigenen Partner, ihrem Freund oder einem nahen Verwandten umgebracht. Über 3.000 von ihnen werden in Europa getötet. Um es noch konkreter zu machen: Jeden dritten Tag tötet in Deutschland ein Mann seine Partnerin oder Ex-Partnerin.

„Eifersuchtsdrama“ ist eine fatale Wortschöpfung. Erstens nimmt sie den Blickwinkel des Täters ein und schafft unterschwellig Verständnis. Wer war nicht schon einmal eifersüchtig? Zweitens erweckt „Drama“ den Eindruck, dass eben viele verheerende Umstände zusammengekommen sind. Aber drittens – und das ist vielleicht das schwierigste – wird so getan, als müsste man sich eben damit abfinden. Eifersucht hat es immer gegeben, Dramen hat es immer gegeben.

 

Die Freitagspost: Eine Wahl zwischen Fortschritt und dem Gestern

In der heutigen Freitagspost kommentiert Daniel die Entscheidung der Grünen, die Koalition mit der CDU fortzusetzen.

Einmal im Jahr kommt die Freitagspost am Donnerstag – weil der Karfreitag nicht der Tag für einen politischen Brief ist. In diesem Jahr musste ich davon abweichen. Die Flüster- und Durchstechinfos waren seit Beginn der Woche stabil: Kretschmann will wieder Grün-Schwarz. Aber dann stand eben gestern lange die definitive Entscheidung nicht fest. Und nur mit Infos aus Quellen schreibe ich keine Freitagspost.

Seit gestern 17 Uhr war es dann offiziell: Die Grünen wollen weiter mit der CDU regieren. Das ist die CDU mit dem Masken- und dem Aserbaidschan-Skandal, die CDU, die der Gemeinschaftsschule Steine in den Weg legt, eine Umsetzung der Inklusion verhindert und im Wohnungsbau eine Verdopplung der Wohnraumlücke zu verantworten hat. Das ist die CDU, die immer wieder zur politischen Schaustellung nicht vertretbare Abschiebungen durchzieht und beim Klimaschutz, beim Windenergie- und Solarausbau sowie der Mobilitätswende bremst.

 

Johanna Rapp und Daniel Born
Die Freitagspost: Was die Politik mit einer Drehtür zu tun hat

In der heutigen Freitagspost verabschiedet sich Johanna Rapp vom Team Daniel Born, um ein Praktikum bei einem Stadtplaner aufzunehmen.

Je besser ich die SPD und besonders Daniel im letzten halben Jahr kennenlernen konnte, umso mehr Freude habe ich daran gefunden, seine Ansichten und Anliegen für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Am meisten freue ich mich darüber, dass Daniel dank ihrer Unterstützung für weitere 5 Jahre in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt wurde, was definitiv das Highlight meines Praktikums im Landtagsbüro am Ende eines außergewöhnlichen Wahlkampfes war. Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, wie ich mich im November als Praktikantin vorgestellt und über meine anfängliche Verlegenheit berichtet habe, ob Architektur und Politik so gut zusammenpassen. Heute möchte ich mich mit dem Gedanken verabschieden, dass Politik wie eine verzwickte Drehtür ist.

 

Die Freitagspost: Im Wahlkreis alle Wahlziele erreicht!

In der heutigen Freitagspost lässt Daniel den Wahlabend Revue passieren und bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern im Wahlkampf.

Als in dem hochkompetent und unterhaltsam von Marissa, Daniel, Egzon und Pascal moderierten Zoom-Wahlstudio um 20.30 Uhr in das Haus von Abrahams geschaltet wurde und Simon, Anna, Lina, Markus und ich gemeinsam mit den Moderator*innen auf unseren Erfolg vor Ort anstießen – viele haben es in dem Moment auch in ihren Wohnzimmern gemacht – da war dieser Moment der Freude ein gutes Gefühl in einer Zeit, in der wir Sozialdemokrat*innen oft andere Wahlabende erleben.

Wir haben im Wahlkreis alle unsere Wahlziele erreicht!

  • Wir haben das Mandat verteidigt. Als einzige Partei stellt die SPD seit 1972 durchgehend eine*n Landtagsabgeordnete*n für unsere Region und dies bleibt auch in Zukunft. Ich bleibe die starke Stimme für unser Zuhause im Landtag und #dermdlausdemwahlkreis40.
  • Wir haben deutlich über dem Landesdurchschnitt ein klares Signal gesetzt: hier kann die SPD was rocken, auch wenn es keinen Rückenwind von Bund und Land gibt. Und Teil dieses Erfolgs ist auch, dass CDU und Grüne unter ihrem Landesschnitt geblieben sind. Der Wahlkreis ist keine Insel, er ist Teil einer politischen Großwetterlage. Und wir sind die Partei vor Ort, die daraus das Beste gemacht hat.
 

Die Freitagspost: Am Sonntag wird gewählt!

In der letzten Freitagspost vor der Landtagswahl schreibt Daniel über die Maus vom WDR und die besondere Logik von Wahlkämpfen.

Warum ist der Himmel blau? Heute schreibe ich die letzte Freitagspost vor der Wahl und dies in einer besonderen Woche, in der die Maus fünfzig Jahre alt geworden ist. Die Maus ist ja mehr als eine Sendung, eine Zeichentrickfigur oder ein Maskottchen. Die Maus ist eine Institution. Und auch wenn sie 65.000 Follower*innen bei Twitter hat: sie hat noch nie ein Wort gesagt, gemailt oder getwittert.

Egal welche Krisen, Revolutionen, Pandemien, Katastrophen und Wahlen es auf dieser Welt gibt – der WDR hat in dieser Woche mitgeteilt, dass seit fünfzig Jahren jedes Jahr die meistgestellte Frage an die Maus die nach dem Grund für den blauen Himmel ist. Die zweithäufigste Frage ist übrigens, warum die Milch weiß ist.

Die Erklärung für die Frage – also nicht die Antwort auf die Frage – ist einfach: jedes Kind macht sich in seinem Tempo die Welt zu eigen, will die Welt als seine Welt verstehen. Und seinen Platz darin finden. Und da ist die Frage völlig logisch, warum der Himmel blau ist.

 

Die Freitagspost: Marissa ist zurück im Stuttgarter Büro – noch 9 Tage bis zur Wahl

In der heutigen Freitagspost meldet sich Marissa aus dem Stuttgarter Landtagsbüro zurück nach Mutterschutz und Elternzeit.

Letzte Woche hat sich Konrad verabschiedet und diese Woche grüße ich euch wieder von meinem Stuttgarter Schreibtisch. Nach Mutterschutz und Elternzeit haben mein Mann und ich pünktlich vor der Landtagswahl Wickel- und Schreibtisch getauscht. Ich freue mich, Daniel in der ganz heißen Wahlkampfphase unterstützen zu können. Ganz herzlichen Dank an Konrad, Daniel H., Laura und Daria im Wahlkreisbüro und an unsere Praktikantin Johanna für die tolle Arbeit in den letzten Monaten.

 

Das Team Born in den letzten neun Monaten
Die Freitagspost: Konrad verabschiedet sich aus dem Landtagsbüro

In der heutigen Freitagspost schreibt Konrad Sommer über seine Erfahrungen in den letzten Monaten in Daniels Landtagsbüro in Stuttgart. Ab Montag übernimmt Marissa wieder die Büroleitung in Stuttgart.

Nach neun Monaten, die wie im Flug vergingen, verabschiede ich mich heute aus Daniels Landtagsbüro in Stuttgart. Marissa ist wieder zurück und damit ist wieder eine starke Frau für die Büroleitung in Stuttgart zuständig, die hier die Fäden zusammenführt und zuverlässig für Ordnung sorgt. Das ist, wie ich ehrlich zugeben muss, Daniel und mir in dem letzten Dreivierteljahr meistens, aber vielleicht nicht immer gelungen. Ich freue mich aber, dass das außer uns kaum jemand bemerkt hat …

Dennoch hat das Team Born in der Zeit einiges bewegt. Das sollte ja, so kurz vor einer Landtagswahl, auch niemanden überraschen. Ich bin sehr dankbar, dass Daniel mir die Chance gegeben hat, in diesem Team in den letzten Monaten an verantwortlicher Stelle mitzukämpfen und dabei in kurzer Zeit sehr, sehr viel zu lernen.

 

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