Nachrichten zum Thema Veranstaltungen
Privatisierung kommunaler Reinigung
Privatisierung kommunaler Dienste am Beispiel der Gebäudereinigung
Podiumsdiskussion der SPD Eppelheim und der AfA Rhein-Neckar
Die SPD Eppelheim und die AfA Rhein-Neckar luden am 29.3 .2007 in Eppelheim zu einer Podiumsdiskussion ein, um mit Elisabeth Schönwiese, Gebäudereiniger-Handwerk Baden Württemberg, und Bernhard Rauscher, ver.di, über die Privatisierung von kommunalen Reinigungsdiensten zu diskutieren. Eine weitere wichtige Fragestellung des Abends war, welche Folgen die Privatisierung sowohl für die bisher bei den öffentlichen Trägern beschäftigten Personen hat und ob private Reinigungsunternehmen in die Personalentwicklung ihrer Mitarbeiter investieren.
Der Vorsitzende der AFA Rhein-Neckar, Gisbert Kühner, moderierte und leitete durch die Veranstaltung und befragte die beiden Podiumsteilnehmer zu den Themen. In seiner Eingangsmoderation fasste Gisbert Kühner die aktuelle Entwicklung zusammen: „ Es gibt aktuell zwischen 550.000 und 750.000 Beschäftigte in der Unterhaltsreinigung und es ist ein Trend feststellbar, dass immer mehr Reinigungsaufträge von den öffentlichen Arbeitgebern an private Unternehmen ausgelagert werden,“ sagte er, er ergänzte dann aber gleich die negativen Aspekte. „ Typische Frauenarbeitsplätze gehen vom öffentlichen Dienst in das Gebäudehandwerk und die Arbeitsbedingungen liegen weitestgehend im Dunkeln“. Die Auslagerung von Arbeitsplätzen würde Arbeitsplätze sichern, behauptete Frau Schönwiese, außerdem verwies sie auf den allgemeinverbindlichen Tarifvertrag im Reinigungshandwerk und den Einbezug des Gebäudereinigungshandwerks in das Entsendegesetz. „ Dies alles verhindert einen ausufernden Wettbewerb. Im Übrigen ist der öffentliche Reinigungsdienst ein Auslaufmodell.“ Die im öffentlichen Reinigungsdienst Beschäftigten haben keine Ausbildung nach einem Berufsbild der Handwerkskammer. Sie seien zwar motiviert und auch bereit, Qualifizierungen anzunehmen. Allerdings würden sie bald wieder in den „alten Trott“ zurückfallen, berichtet sie aus ihrer Erfahrung. Gleichzeitig kritisiert sie aber auch, dass viele öffentliche Einrichtungen erst gar nicht den Versuch unternommen haben, die Mitarbeiter durch Qualifizierungen auf eine höhere berufliche Stufe zu hieven. „ Eine Auslagerung in private Unternehmen wäre oft nicht nötig, wenn die Mitarbeiter an die Qualifikation der privaten herangeführt würden.“ Damit meint sie eine optimale, kostenreduzierende Reorganisation der Arbeitsprozesse unter Einsatz von Maschinen. „ Man muss nicht gleich auslagern. Durch Optimierung der Prozesse kann die Eigenreinigung durchaus genauso wirtschaftlich sein, wie die Leistung der Gewerbehandwerks.“ sagt sie.
Bernhard Rauscher begrüßte ebenfalls den Einbezug des Gebäudereinigungshandwerks in das Entsendegesetz. Allerdings ist es schwierig, zu erklären, warum der Tarif für öffentliche
Einrichtungen bei € 7,57 und der des Gewerbes bei € 7,87 liegt. „ Nach dem Entsendegesetz dürfen ausländische Firmen hier tätige Arbeitskräfte nur nach hiesigen arbeitsrechtlichen und tariflichen Bedingungen beschäftigen. Das ist gut so und verhindert Niedriglöhne, “ sagt Rauscher. Er legt aber auch einen deutlichen Akzent auf die sozialen Aspekte der Beschäftigten in öffentlichen Einrichtungen. „ Sie haben Angst um ihre Arbeitsplätze, sie haben noch mehr Angst aus den Folgen des Überleitungsvertrags. Die meisten Öffentlichen Einrichtungen kümmern sich nicht um die Qualifizierung der Reinigungskräfte. Dass die dann irgendwann nicht mehr konkurrenzfähig sind, ist aber die Schuld der öffentlichen Träger. Viele der Mitarbeiter sind dann meist in einem Alter, in dem sie nicht mehr vermittelbar sind. Hier entziehen sich die meisten öffentlichen Arbeitgeber ihrer sozialen Verantwortung für ihre Mitarbeiter.“ so Rauscher.
Die Veranstaltung hatte für die anwesenden Gemeindevertreter und die Gäste einen hohen Informationswert und wird mit Sicherheit von Nutzen für die aktuelle Situation in Eppelheim sein. Wer kennt sich schon bei Verdingungsunterlagen der öffentlichen Ausschreibungen aus. Wer da war, ist jetzt besser informiert. ( GK )
03.04.2007 / Veranstaltungen
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Rente mit 67 in Sinsheim
Pressemitteilung 3/2006
Podiumsdiskussion zur Rente mit 67 und Mindestlohn
Die AfA Rhein-Neckar lud am 13.03.2007 in Sinsheim zu einer Podiumsdiskussion ein um mit Josip Juratovic, Mitglied des Bundestages, Michael Seis Sekretär der IG Metall Heidelberg und interessierten Betriebsräten sowie SPD – und Gewerkschaftsmitgliedern aus der Region zu diskutieren.
Der Vorsitzende der AFA Rhein-Neckar, Gisbert Kühner, moderierte und leitete durch die Veranstaltung und befragte die beiden Podiumsteilnehmer zu den Themen.
Die unterschiedlichen Positionen zur Rente mit 67 wurden deutlich. Zunächst erläuterte Josip Juratovic, der in Berlin für die Rente mit 67 gestimmt hat, die Gründe für die breite Zustimmung der Bundesregierung. Michael Seis erklärte daraufhin die Position der IG Metall sowie deren Alternativen und begründete die ablehnende Haltung der Gewerkschaften.
„Unter den vorhandenen Arbeitsbedingungen in den Betrieben und dem zunehmenden Leistungsdruck ist es nicht möglich, bis 67 Jahre zu arbeiten“, sagte Michael Seis und begründete dies an weiteren Beispielen. Josip Juratovic erläuterte daraufhin die Ansätze des Projektes 50 Plus, welches ebenfalls beschlossen wurde. Er erwartet eine deutliche Verbesserung der Beschäftigungsquote für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Weiter ging es um die Frage der Finanzierung eines Rentensystems. Die Ausgestaltung der Rentenversicherung in eine Erwerbstätigenversicherung war ein weiteres Diskussionsthema.
Nach Öffnung der Diskussion stellten viele Teilnehmer der gut besuchten Veranstaltung ihre Fragen. Chancen und Risken eines Mindestlohnes sowie Auswirkungen der Sozialpolitik der letzten Jahre wurden kritisch diskutiert. Diese Politik geht nach Meinung vieler in die falsche Richtung und muss sich ändern. Das Kapital muss den Menschen dienen und nicht die Menschen dem Kapital war eine mehrheitliche Schlussfolgerung der Veranstaltung.
16.03.2007 / Veranstaltungen
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Jusos Rhein-Neckar wählen neuen Vorstand für 2007
Die diesjährige JHV fand am vergangenen Freitag im Bürgersaal des Edinger Rathauses. In diesem würdigen Rahmen fanden sich an die 40 Jusos zusammen, um insbesondere einen neuen Vorstand zu wählen. Desweiteren wurden Anträge beraten und die großen Themen für das Jahr 2007 vorgestellt.
26.02.2007 / Veranstaltungen
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Ab nach Epfenbach
Im Laufe des Seminars werden wir uns mit der Geschichte der Grundsatzprogramme beschäftigen, vor allem mit dem noch aktuellen Berliner Programm. Wir werden uns außerdem selbst Gedanken machen, was uns an einem neuen Grundsatzprogramm wichtig ist.
Darüber hinaus wird es abends natürlich wieder feucht-fröhlich zugehen.
Wer noch kommen will, kann sich noch bis Donnerstag, den 16. November, bei Carsten (jusos@carsten-kropp.de) anmelden. Der Teilnehmerbeitrag liegt wie immer für Nichtverdiener bei 20 Euro, für Verdiener bei 25 Euro. Offzieller Beginn des Seminars ist am Freitag um ca. 19 Uhr. Das Ende am Sonntag um 13 Uhr.
14.11.2006 / Veranstaltungen
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Kreiskonferenz im September
-arbeit, sowie die Einführung einer neuen PG unter dem Titel PG "Sozialstaat". Als Gastredner hierzu war der Kreisvorsitzende Lars Castellucci anwesend. Außerdem wurde im Laufe des Abends über mehrere Anträge abgestimmt.
10.10.2006 / Veranstaltungen
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Jahresausflug ins Elsass
25.09.2006 / Veranstaltungen
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Sind Jugendliche reif für den Arbeitsmarkt?
02.08.2006 / Veranstaltungen
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Sommerseminar 2006
20.06.2006 / Veranstaltungen
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Diskussionsrunde erlaubt interessante Einblicke
20.06.2006 / Veranstaltungen
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Grundgesetzlicher Auftrag der Bundeswehr muss die neuen Aufgaben widerspiegeln!
30.05.2006 / Veranstaltungen
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