Wahlnachlese nach Wahlschlappe–SPD streift mit historisch schlechtem Landtagswahl-Ergebnis gerade mal 5-Prozent-Hürde

Nach Ende der dreimonatigen Karenzzeit dürfen wir als Orts-Partei wieder berichten und werden das hier natürlich wieder zuverlässig tun. Zumal in diesen 3 Monaten gerade bei der Meckesheimer SPD eine Menge gelaufen ist – der Orga-Wahlkampfauftakt im Januar für den ganzen Wahlkreis, die Winterfeier erstmals mit den befreundeten Ortsvereinen Mauer und Zuzenhausen ebenfalls in der Moos’schen Mühle im Februar (wir werden insbesondere über die dortigen Ehrungen noch gesondert berichten) und ansonsten klassische Wahlkampf-Aktivitäten wie Plakatieren, regelmäßige Infos via Sozialer Medien, Infostand Marktplatz, S-Bahn-Tag konzertiert an den Bahnhöfen Meckesheim, Mauer und Zuzenhausen… und und und! Was hat es gebracht? Gute Frage, nächste Frage…

Selten wurde die SPD so zerrieben in einem Aufmerksamkeits-Finale, das nur noch Cem von den Grünen und Manuel von der CDU kannte. Gratulation daher an die triumphale Konkurrenz, auch wenn es als sehr bundesland-spezifisch gelten darf, nicht repräsentativ ist und nicht in allen anderen 15 Bundesländern ähnlich desaströs für die Sozialdemokratie aussschaut; siehe Rheinland-Pfalz am kommenden Sonntag. Der CDU hat es einen vor 3 Wochen kaum nehmbaren Wahlsieg denkbar knapp verhagelt, FDP und Linke schaffen entgegen der Prognosen nicht den Einzug ins Landesparlament. Obwohl die AfD nicht so stark wie lange befürchtet abgeschnitten hat, wird die Stuttgarter Oppositionsbank für die SPD besonders hart – denn jede Abstimmung wird zum Balanceakt, ob man „zusammen mit den Rechten“ votiert! Schaut man in unseren Wahlkreis Sinsheim und vor allem das Meckesheimer Ergebnis, dann hat die SPD und ihr Abgeordneter Röderer hier gegenüber 2021 lediglich 0,5% eingebüßt bei den Erststimmen (Grüne verlieren da fast 10% an die überdurchschnittlich starke AfD), dies allerdings auf überschaubarem, gerade mal zweistelligem Niveau! Dass jeder Vierte, der gewählt hat in Meckesheim und Mönchzell, seine Unzufriedenheit durch beide Stimmen an die AfD ausdrückt, stimmt mich sehr nachdenklich, denn diese / dieser Vierte sind Menschen wie Du und ich. Als einer, der mit ausgezählt hat und miterleben musste, wie es zeitweise so aussah, als würde die AfD gar stärker werden als die bei uns strukturell führende CDU, gestehe ich diesbezüglich Enttäuschung und Ratlosigkeit ein.

Frustrierend freilich die Tatsache, dass unser Abgeordneter Jan-Peter Röderer trotz vollem Einsatz sein Mandat verloren hat – gerade mal 10 Abgeordnete stellt die SPD künftig noch im Landtag. Wir konnten uns gegen einen solchen Mega-Trend nicht stemmen, aber halten doch fest, dass von den 70 Wahlkreisen der Sinsheimer Wahlkreis 41 mit 8,6% hinter Mannheim I das zweitbeste SPD-Ergebnis in Baden-Württemberg erzielt hat. Bringt nix, aber ist dennoch eine Erwähnung wert. Daher auch an dieser Stelle nochmals der ausdrückliche Dank der Meckesheimer SPD an Jan-Peter für seinen tatkräftigen und sympathischen Einsatz in der jetzt beendeten Legislatur!

Für die SPD wird einiges aufzuarbeiten und massiv zu verändern sein: Die Lage in Baden-Württemberg ist ernst, nicht wenigen kommt das Wort „Sozi-Diaspora“ über die Lippen. Lapidare Rettungsversuche werden nicht langen. Für Abgesänge ist es bei der SPD immer zu früh, jedoch eine stringente Strategie und konsequenteres Personal sind die Grund-Voraussetzung für den steinigen Weg aus der Krise. Der kommunalen Ebene wird dabei eine besondere Rolle und Verantwortung zukommen, ist sie doch der letzte Anker, die letzte nennenswerte Bastion im Ländle…

Hans-Jürgen Moos

 

Bei de Rieweseckl ist plakatiert!

Meckesheimer SPD trotzt der Kälte und hat als erste Partei alle ihre Plakate zur Landtagswahl aufgehängt!

 

Das RZ-Team wünscht Frohe Weihnachten 2025
SPD-Regionalzentrum macht Weihnachtspause

Das SPD-Regionalzentrum Rhein-Neckar ist ab Mittwoch, den 7. Januar 2026 wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.
Bis dahin wenden Sie sich bitte per E-Mail an rz.rhein-neckar@spd.de

 

 

 

Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2026!

 

 

 

 

Wahlkreisabgeordneter Jan-Peter Röderer kommt nach Meckesheim im Rahmen der „Aktion Lückenschluss“

Der Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Sinsheim Jan-Peter Röderer ist Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und hat im Herbst im ganzen Land dazu aufgerufen, Stellen zu melden, an denen das Radwege-Netz im Land Lücken aufweist.

Am kommenden Dienstag, den 16. Dezember lädt er nun auch nach Meckesheim ein, mit ihm gemeinsam die ihm gemeldeten Stellen zu besichtigen. Treffpunkt ist um 12 Uhr am Meckesheimer Marktplatz. Wenn es die Witterung zulässt, werden die relevanten Bereich Richtung Eschelbronn und Richtung Oberhof angefahren.

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, sich dem vor-Ort-Termin anzuschließen. Alle Interessierten sind willkommen. Rückfragen zu der Aktion sowie dem vor-Ort-Termin können an sein Büro gerichtet werden unter post@jp-roederer.de oder telefonisch: 06271 846 9592.

Hinweis: Da wir uns im Vorfeld der Landtagswahl (8.3.2026) bereits in der 3-monatigen sog. „Karenzzeit“ befinden, findet in dieser Zeit keine Berichterstattung im Amtsblatt statt. Verfolgen Sie daher gern unsere regelmäßigen Infos auf der Homepage www.spd-meckesheim.de, Facebook und Instagram!

 

Ereignisreiche Jahresend-Wochen auch für die örtliche SPD!

Wie immer in den letzten Wochen des Jahres werden die kommunalpolitischen Weichen fürs kommende Jahr gestellt in vielen Sitzungen und Versammlungen, außerdem verlangen zahlreiche Veranstaltungen Platz im Terminkalender. So wurde in der letzten Woche unter anderem der kommunale Haushaltsplan für ein nicht ganz leicht werdendes 2026 im Gemeinderat eingebracht und am gleichen Abend leider der SPD-Antrag auf versuchsweise Ausrichtung eines kommunalen Silvester-Feuerwerks weder von der Verwaltung noch von einer anderen Fraktion unterstützt, sondern mit aus unserer Sicht fragwürdigen Argumenten abgeschmettert.

Erfreulicher da schon ein angenehmer Besuch bei einem Jubilar aus unseren roten Reihen – herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle nochmals an Karl Otto Krieger, dem wir zu seinem 75. Geburtstag mit Präsent gratulieren konnten – er ist fit und munter, freut sich nun auf die Skisaison in den Dolomiten und der Schweiz  und beging gutgelaunt in Bescheidenheit seinen großen Tag.

 

Überschattet wurde die Woche schließlich von einer sehr traurigen Nachricht aus unserem Landtagswahlkreis Sinsheim, der um unseren langjährigen Volksvertreter Helmut Göschel trauert und in dessen Andenken wir ebenfalls in Meckesheim unser Mitgefühl zum Ausdruck bringen: Mit tiefem Bedauern, aber gleichzeitig auch großer Dankbarkeit nimmt der SPD-Ortsverein Meckesheim Abschied von Helmut Göschel. Er war nicht nur ein markanter Vertreter unserer "sozialdemokratischen Familie"; der Sinsheimer war als Landtagsabgeordneter 1987 bis 2006 nahezu zwei Jahrzehnte unser Ansprechpartner im Landtag von Baden-Württemberg und vertrat damit auch die Interessen der Meckesheimer und Mönchzeller Bevölkerung.

In Weimar geboren und früh nach Sinsheim umgesiedelt,  war Göschel passionierter Lehrer, leidenschaftlicher Handballer und überzeugter Sozialdemokrat - bodenständig und ausdauernd. 19 Jahre im Landtag, 19 Jahre im Kreistag und sogar 50 Jahre im Gemeinderat brachten ihm parteiübergreifend viel Anerkennung und Wertschätzung ein. Wie viele Mitbürger haben auch wir ihn geschätzt für seine Offenheit, die klare und verständliche Sprache auch bei komplizierten Sachverhalten, die er als Fachmann, insbesondere als Verkehrspolitiker an den Tag legte. Wir werden unserem ehemaligen Landtagsabgeordneten, der - wie erst jetzt bekannt wurde - bereits im November unerwartet im Alter von 81 Jahren verstorben und auf Wunsch seiner Familie im engsten Familienkreis beerdigt ist, stets ein ehrendes und dankbares Andenken bewahren.

Hans-Jürgen Moos, Fraktionsvorsitzender

 

 

Haushaltsvorschläge der SPD für 2026

Alljährlich sind die Fraktionen im.Oktober gehalten, ihre Schwerpunkte und Vorschläge für die angelaufene Haushaltsplanung des kommenden Jahres bei der Verwaltung zu melden. Unsere Fraktion ist dieser Bitte und Pflicht mit den nachfolgenden Punkten nachgekommen (ohne alle laufenden oder bereits mit-beschlossenen Projekte gesondert aufzuführen). Die sozialdemokratische Fraktion im Gemeinderat hat somit die Aufnahme folgender Titel in den Haushalt 2026 beantragt:

1Kommunales Silvester-Feuerwerk. Jährlich wiederkehrend mit nahendem Jahreswechsel wird die Böllerei kritisiert, viel appelliert, aber es ändert sich wenig. Von Verboten wie in manchen Städten halten wir nichts, sondern bevorzugen die Wiederaufnahme der früher einmal in Meckesheim vorhandenen Tradition eines zentralen Feuerwerks mit kleinem Happening, das hoffentlich möglichst viele auf das individuelle Böllern verzichten lässt. Rettungsdienste, Tierwelt und nicht zuletzt die Umwelt werden es uns danken.

Denkbar ist im Vorfeld eine Spendenaktion <Mach mit! Lass sein…> o.ä., mit der man unter Verzicht auf das eigene private Böllern lieber das jährliche Budget dafür bzw. einen Teil davon für das Feuerwerk für alle einbringt.

2. Neuanstrich Auwiesenhalle. Nach Abschluss der Dachsanierung und der Arbeiten am neuen Sportzentrum sollte man  unserer zentralen Veranstaltungshalle einen mit dem Gemeinderat abzustimmenden, schicken Anstrich verpassen bzw. gönnen im nächsten Jahr, um einen repräsentativen Gesamt-Eindruck der 3 nebeneinander stehenden kommunalen Groß-Gebäude zu erreichen.

·        3. Ortskernsanierung II: Wir halten das Vorziehen der Sanierung Leopoldstraße im Rahmen der in Kraft getretenen OKS II – die bisher (zu) wenig Eigendynamik entfaltet – als Leuchtturmprojekt für angebracht und vom StraßenZUSTAND seit Langem für geboten.

·        4. Foodtruck für alla-Hopp!-Anlage. Eine selbstredende Forderung unserer Fraktion seit Jahren, die an Aktualität und Notwendigkeit nichts eingebüßt hat. 

·        5. Realisierung der Hochwasserschutzmaßnahme MühlstraßeMönchzell: Verbreiterung des Lobbach-Flußbetts, damit der Retention und Neubau der Brücke.

·        6. Vorplatz Friedhof Meckesheim: Verschönerung konkret in Angriff nehmen. 

·        7. Bau weiterer Photovoltaik-Anlage auf dem Bauhof und Balkonkraftwerke-Förderung(kleine PV-Einheiten)  fortschreiben bzw. beibehalten. Es ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger Anstrengungen, dass Meckesheim hier in der Region mit an der Spitze liegt; darauf sollten wir uns nicht ausruhen – Umwelt und Autarkie danken es uns.

·        8. Wohnungs-Knappheit entgegenwirken durch Einführung eines Leerstands-Katastersund Einführung einer Meckesheimer Mietwohnungsprämie (z.B. pro angefangene 50qm 1.000 Euro einmalig für nachweisliche Neuvermietung / neugeschaffenen Miet-Wohnraum).

Hans-Jürgen Moos, SPD-Fraktionsvorsitzender


 

 

Türmer
Diskussion mit Juso-Chef Philipp Türmer - Lobbacher Gespräche

Deutschland fair und gerecht - dieses Thema wird von jeder Generation neu interpretiert. Wie darüber unter den Jungen und speziell in der SPD diskutiert wird, beleuchten die 27. Lobbacher Gespräche am 24. Oktober mit Philipp Türmer. 
Der Bundesvorsitzende der Jungsozialisten kommt am 24. Oktober 2025 um 18:30 Uhr zu Vortrag und Diskussion in die Manfred-Sauer-Stiftung (Neurott 20, Lobbach).

Es geht um die Gerechtigkeit von morgen, um Maßstäbe für ein faires Miteinander, um neue Ideen für alte Probleme und um die Frage nach der Zukunft: Soziale Sicherheit - wie lange noch?
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

 

Bewegter Abschied von Gemeinderat Rainer Ehehalt und Gratulation an Marcel Menz zum fliegenden Mandats-Wechsel

Zu Beginn der September-Sitzung wurde Rainer Ehehalt nach 13 Jahren Zugehörigkeit zum höchsten Gremium der Gemeinde auf eigenen Wunsch von Bürgermeister Brandt verabschiedet; dieser ließ die wichtigsten Vorhaben Revue passieren, an denen Rainer für die SPD-Fraktion beteiligt war: Von den Endzügen der Ortskernsanierung über den tiefgreifenden Umbau des Bahnhof-Areals mit dem Schlusspunkt des neuen Pendlerparkplatzes, über Schulerweiterungen, AllaHopp-Anlage bis hin zum Neubau des Evangelischen Kindergartens, der Sanierung des Alten Rathauses und des neuen Baugebietes Vorderer Blösenberg.

Hernach würdigte Hans-Jürgen Moos seine Verdienste: „Rainer, ich durfte Dich vor gut 13 Jahren am 20. Juni 2012 als Bürgermeister im Gemeinderat verpflichten und sage heute nun als Fraktionsvorsitzender offiziell Adieu. Damit ist vor allem Dank seitens Deiner SPD-Fraktion verbunden, nachdem Du eigentlich bereits 2024 aufhören wolltest; als dann unsere politische Konkurrenz mit rekordverdächtigen Kandidaturen in den Siebzigern aufwartete, konnten wir Dich überzeugen, doch in eine vierte Amtszeit zu starten, nachdem Du seinerzeit ja nachgerückt bist für Gemeinderat Ellwanger. Besonders in Erinnerung wird bleiben Deine selbstlose Art, auch bei bürgerschaftlichen Aktionen wie dem Bierkeller.

Und Du bist ein wandelndes Lexikon mit unerreichtem Gedächtnis in puncto Grundstücke und Liegenschaften. Mit der Ära Rainer Ehehalt endet auch die Zeit, in der stets mindestens ein Haupterwerbs-Landwirt mit am Ratstisch saß. Das Ende dieser Ära ist gleichbedeutend mit dem zweiten Beginn einer Ära Menz.“

Nach der Übergabe eines kleinen Präsents an Rainer Ehehalt und den besten Wünschen für seine Gesundheit wurde der ihm nachrückende Marcel Menz von Bürgermeister Brandt auf Rechte und Pflichte als neuer Gemeinderat hingewiesen und offiziell verpflichtet. Auch ihm nochmals herzliche Gratulation und ein glückliches Händchen von dieser Stelle!

 

Sollte Windkraft in Meckse echt keinerlei Chance bekommen?

Bekanntermaßen führte ein Bürgerentscheid in 2023 zu einer Ablehnung  von  6 Windkraftwerken zwischen Meckesheim und Mönchzell im kommunalen Wald – und nun im Juni 2025 5 Anlagen in den Acker-Freiflächen unmittelbar vor den seinerzeitigen Waldstandorten (Projekt Feldhütte) und auf der Kuppe Oberhof in Höhe des Modellflugplatzes (Projekt Hochklinge) im Gemeinderat mehrheitlich keine Unterstützung, obwohl letztere aus der lobenswerten Arbeit der Klimawerkstatt hervorgegangen sind. Eine komplexe Thematik, die aus Sicht der SPD erst einmal eingehend nicht-öffentlich erörtert gehört hätte, da es sich ja durch die Eigentumsverhältnisse auch um zu schützende Persönlichkeitsinteressen handelt; es kam anders -  eine heiße Sitzung mit öffentlicher Erörterung und sehr viel mitschwitzendem Publikum, nicht nur weil es um viel Geld geht dabei ...

Uns als SPD ist die Entscheidung offen gestanden durchaus schwer gefallen und wir hätten uns einen Kompromisszumindest in der Fläche Feldhütte vorstellen können, aber die Mehrheit im Rat stand contra. Wir halten die in den letzten Jahrzehnten erzielten Erfolge unserer Gemeinde in Sachen Umstellung auf regenerative Energien und auch die aktuellen Freiflächen-Photovoltaikprojekte (ebenfalls nur auf Privatflächen) keineswegs als prioritär, sondern mehr als Ansporn und als additive Beiträge zu einem ökologischen Energie-Mix, zu dem wir immer wieder neue Vorschläge unterbreiten und Forderungen stellen. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass wir gerade in Deutschland noch viel konsequenter ALLE Möglichkeiten ausschöpfen müssen, um die uns besonders betreffenden -lebensbedrohlichen!- Auswirkungen des Klimawandels einzubremsen.

Für beide im Gemeinderat vorgestellten, fraglichen Standorte stellten sich folgende Aspekte gleichermaßen als Hürden bzw. als objektive Prüfparameter heraus:

·Abstand zur Bebauung und Beeinträchtigung durch Infraschall

·Beeinflussung des Landschaftsbildes

·Mögliche Einschränkungen für die bisherigen Nutzungen auf den betroffenen Gebietsflächen

·Rendite für private Einzelpersonen und/oder für die Gemeinde als bürgerliche Gemeinschaft.

 

Aus der Befürwortung der 6 Windkraft-Anlagen im Kommunalwald 2023 ergab sich dabei weder ein Imperativ der Zustimmung, noch ein Automatismus. Aber das, was damals unsere Auffassung war, behält bei der Bewertung auch heute Gültigkeit. Zumal die Bürgerinitiative gegen die kommunalen Pläne vor 2 Jahren uns ja durchaus bei manchen Punkten die Augen geöffnet hat, so z.B. beim Thema Stillstandzeiten bei Windrädern, die dennoch für den Betreiber aus Steuergeldern ähnlich wie der EEG-Grundsockel vergütet werden -  ein echter Skandal. Und insofern entspricht das, was wir als „Ertrag“  bei den beiden Projekten in Aussicht gestellt bekamen, in ungefähr dem, was wir als Steuerzahler eh beisteuern im wahrsten Wortsinn! Dies hat Zustimmung oder gar Begeisterung merklich erschwert, obwohl die Faszination für Technologie und uneinholbare Energieausbeute von laufenden Windrädern weiterhin ungebrochen ist!

Man spürte in vielen Gesprächen vor und nach der jüngsten Gemeinderatsitzung, dass durchaus manch einer den ungleich höheren Pachteinnahmen bei Realisierung von Windkraft auf ausschließlich kommunalen Flächen nachtrauert oder manchen Mitbürgern die Dimension der dort abgelehnten Einnahmen (mindestens ca. 60 Millionen Euro in 30 Jahren an Pacht, Steuern und EEG) nicht ganz präsent war. Dies wirft immer wieder aufs Neue die alles andere als triviale Frage auf, wie man richtig und möglichst breit kommuniziert…

Hans-Jürgen Moos

SPD-Fraktionsvorsitzender

 

SPD-Familie gratuliert zu einem 70. Geburtstag und wünscht viel Glück auf weiterem Lebensweg

Am Rande des offenen Treffens von Vorstand und Fraktion zur Vorbereitung der monatlichen Gemeinderatsitzung standen jetzt im Juni nicht nur einige spannende Themen und hochsommerlicher Austausch im Vordergrund, sondern auch ein runder Geburtstag und ein bevorstehender Abschied aus unserer Gemeinde: 

Zum einen hatte am 18. Juni unser Lutz Rostock (auf dem Foto rechts unten) seinen 70. Geburtstag, zu dem wir ihm – weil er am Jubeltag verreist war – nun herzlich gratulierten. Lutz, der sicherlich vorgeprägt ist durch seinen unvergessenen Vater Waldemar Rostock, ist in unseren Reihen nicht nur gern gesehen, sondern hat in den vergangenen Jahren unter anderem durch die Tätigkeit als Kassierer Anbindung an die Meckesheimer „SPD-Riege“ bekommen; genau diese wünschte ihm nun weiter Gesundheit, Lebensfreude und natürlich noch viele schöne gemeinsame Stunden.

Letztere wird es wohl mit unserer vor einiger Zeit zugezogenen Genossin Isabel Schmitz (neben Rose-Gastwirt Michail stehend) kaum mehr geben, da sie bereits auf gepackten Kisten und Koffern sitzt, wie sie berichtete – und es sie und ihre Familie in den hohen Norden nach Wilhelmshaven verschlägt, wo sie in ein modernes, alternatives Mehrgenerationen- Wohnumfeld umzieht. Wir drückten unser Bedauern über ihren Wegzug aus, aber freuten uns natürlich auch für sie, dass sie einen solchen Kontext, wie sie ihn sich bereits lange gewünscht hatten, nun gefunden haben – man vereinbarte, in Kontakt zu bleiben.

Beiden daher auch an dieser Stelle nochmals von Herzen alles Liebe und Gute!


Hans-Jürgen Moos, Fraktionsvorsitzender

 

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