Rede von Nils Schmid auf dem Politischen Aschermittwoch 2013

Im Folgenden die Rede von Nils Schmid, gehalten anlässlich des Politischen Aschermittwochs der SPD Baden-Württemberg am 13. Februar 2013 in Ludwigsburg:

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

und für alle Rechtgläubigen:

Liebe Genossinnen und Genossen!

Ich hoffe, alle haben Fasching, Fasnet und Karneval gut überstanden.

Ich jedenfalls kann euch alle beruhigen: mein Kater hält sich in Grenzen -

auch wenn ich zugeben muss, dass ich beim Wasser ohne Kohlensäure in den letzten Tagen ganz schön zugelangt habe.


[UPDATE] Fotos vom Politischen Aschermittwoch in diesem Album bei Flickr.


 

Rede von Nils Schmid auf dem Landesparteitag der SPD BW: Wir schaffen Zukunft

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Genossinnen und Genossen,
gestern Abend war ich in Alpirsbach.
 
Manche werden jetzt vielleicht denken, "Was will der Nils denn in Alpirsbach, der trinkt doch gar kein Bier" - aber ich kann euch alle beruhigen: es gibt dort auch ganz hervorragendes Mineralwasser. 
 
Nein, liebe Genossinnen und Genossen, ich war aus einem ganz besonderen Grund da. Dem vielleicht schönsten Grund, den es für einen Sozialdemokraten gibt: Die SPD Alpirsbach hat ihr 100-jähriges Jubiläum gefeiert. 100 Jahre - So etwas gibt es nur in der SPD.
 
Und liebe Genossinnen und Genossen, darauf können wir verdammt noch mal stolz sein.
 
Was mich aber jedes Mal aufs Neue fasziniert, ist nicht allein der Hauch der Geschichte, der solche Abende umweht. Es ist vor allem der Mut zur Zukunft, den ich dort spüre.
Da wird nicht lamentiert, nicht in Nostalgie verharrt - Nein, da geht es um die Zukunft.
Da sind die Genossinnen und Genossen stolz auf all das, was wir gemeinsam erreicht haben. Nicht nur in der Vergangenheit - vom Aufbau des Sozialstaats über Willy Brandts Ostpolitik bis hin zu den Reformen des letzten Jahrzehnts.
 
 

Nils Schmid: "Entscheidend ist nicht die Herkunft, sondern wohin wir gemeinsam gehen"

Hier in ganzer Länge und im kompletten Wortlaut die Rede von Nils Schmid, Vorsitzender und Spitzenkandidat der SPD Baden-Württemberg, auf einer Veranstaltung der Projektgruppe "SPD ve biz" am 18. Februar 2011 in der Stuttgart Liederhalle.

---

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde,

Baden-Württemberg ist ein Einwanderungsland. Manche mögen es immer noch ignorieren, andere leugnen, doch es ist wahr. Und wenn ich mich hier heute so umsehe, kann ich nur voller Überzeugung sagen: und das ist auch gut so.

 

Grußwort von Nils Schmid auf der DGB-Bezirkskonferenz

Grußwort des SPD-Landesvorsitzenden Dr. Nils Schmid auf der DGB-Bezirkskonferenz in Stuttgart am 30. Januar 2010

 

Begrüßung zum Neujahrsempfang 2008

“Einen Blick in die Zukunft wagen, sollten wir nur,
wenn wir unsere Geschichte kennen!“

Da wir zu unserem diesjährigen, dem 6. Neujahrsempfang, erstmals die Neubürger aus dem Jahr 2007 eingeladen haben, gilt Ihnen, meine sehr verehrten Damen und Herren, meine erste Begrüßung. Wir freuen uns sehr, dass Sie heute unserer Einladung gefolgt sind!

Ich freue mich mit Ihnen gemeinsam unseren heutigen Referenten Dr. Günther Wüst zu begrüßen. Er hat im Rahmen seiner aktuellen Recherchen für ein neues Buch über unsere Gemeinde, sicher viel neue Erkenntnisse aus der Geschichte von Wiesenbach gefunden. Wir freuen uns auf Sie.

Gerne begrüße ich herzlich auch unseren Hausherrn Bürgermeister Eric Grabenbauer mit Gattin und Jürgen Kahlefeld vom Heimatmuseum. Ich freue mich auch sehr über den Besuch meine Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates , die ich auch gerne begrüße. Ebenso unsere Ehrenbürger der Gemeinde, Friederike Müller, Karl Berberich und den Altbürgermeister und Ehrenbürger Friedbert Kaiser und Bürgermeister Guntram Zimmermann aus Spechbach.

Gerne kommen zu unserem Neujahrsempfang auch unser Bundestagsabgeord-neter Prof. Gert Weisskirchen und der Kreisvorsitzenden der SPD Rhein-Neckar, Lars Castellucci. Und nicht zuletzt darf ich Sie begrüßen, werte Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Gemeinde und die Genossinnen und Genossen und Freunde des SPD-Ortsvereins Wiesenbach.

Wir leben in einer liebenswerten Gemeinde Wiesenbach
Wenn wir in diesen jungen Tagen des neuen Jahres bei klirrender Kälte und strahlendem Sonnenschein zu einem kleinen Spaziergang aus dem Haus gegangen sind, haben uns sicher alle frohe und angenehme Blicke in die Landschaft, auf unsere Heimat gleichermaßen berührt. Wenn wir uns dann vorstellen, dass dies unseren Altvorderen auch schon vor vielen Jahren ähnlich erging, so freue ich mich mit Ihnen gemeinsam, mehr über das Leben und die dörfliche Entwicklungen unserer Gemeinde durch Herrn Dr. Wüst zu erfahren.
Wer sind wir Wiesenbacher in Deutschland überhaupt?
Im Postleitzahlenverzeichnis sind 6 Gemeinden zu finden,
74572 Wiesenbach als Ortsteil von Blaufelden ,
35236 Wiesenbach als Ortseil von Breidenbach bei Biedenkopf,
74420 Wiesenbach als Ortsteil von Oberrot bei Gaildorf,
86554 Wiesenbach als Teilgemeinde von Pöttmes in Bayern
dann kommt unsere Gemeinde 69257 Wiesenbach in Baden
und noch eine schwäbische Namensverwandte Gemeinde 86519 Wiesenbach.
Daneben gibt es über 92.000 Einträge über Wiesenbach im Internetnet zu googeln.

In Wikipedia steht zu lesen, dass Wiesenbach bei seiner ersten Erwähnung 75 Einwohner zählte, heute haben wir ca. 3.200 Mitbewohner, das bedeutet, dass in den vergangenen567 Jahren jedes Jahr ungefähr 11 neue Mitbürger hinzugezogen wären.

Tatsächlich weist die Einwohnerstatistik unsere Gemeinde 1960 noch 1.200 Bewohner aus und heute leben über 3.200 Mitbürgerinnen und Mitbürger in Wiesenbach. Der Zuzug hält seit 1960 noch immer an, wenn auch deutlich moderater. Aktuelle konnten wir ca. 170 Einladungen für die Neubürger verteilen.

Wo entwickelt sich unser Dorf denn hin?
In den vergangenen Jahren hat sich der Gemeinderat mit seinen jeweiligen Bürgermeistern schon immer den Kopf zerbrochen wohin sich die Gemeinde Wiesenbach entwickeln soll und wird.

Für unsere Neubürger wurden seit 1960 verschiedene Neubaugebiete erschlossen: Dann mussten Schulen, Kindergärten und Festhallen ausgebaut oder neu gebaut werden. Zur aktuellen Erschließung eines kleinen Baugebietes Bergstraße Ost, am Ostrand von Wiesenbach, wurde wir Gemeinderäte gefragt: “Warum brauchen wir noch weitere Neubaugebiete in Wiesenbach? Es gibt doch immer wieder vorhandene Häuser in der Gemeinde zu verkaufen.“ Doch wer sollte den jungen Familien den Wunsch nach eigener Verwirklichung Ihrer Baupläne verwehren? Und gerade junge Familien mit Ihren Kindern brauchen wir hier in Wiesenbach. Dem gilt es gleichermaßen ein attraktives Angebot an Kleinkindbetreuung, Kindergärten und Schulen gegenüberzustellen. Hier haben die Gemeinderäte in den vergangenen Wochen wieder einmal um den richtigen Weg gerungen, wobei uns alle das gemeinsam definierte Ziel geleitet hat weiterhin eine attraktive Wohngemeinde zu bleiben.

Dazu haben wir gute Aussichten auf ein deutlich verbessertes Nahverkehrsangebot für die nahe Zukunft entwickelt. So sollten wir gute Weichen für diese kommunale Fortentwicklung gestellt haben.
Gerade in diesen sozialen Themen unserer Gemeinde, der Kleinkindbetreuung, den Kindergärten der Schule und öffentlicher Nahverkehr - hat sich die SPD in Wiesenbach schon immer stark engagiert und wird dies auch weiterhin tun.

Das war auch schon zur heutigen Politik,

Ich möchte vor dem Vortag von Dr. Wüst noch die Gelegenheit für ein paar Grußworte dem Bürgermeister, dem Abgeordneten MdB Weisskirchen und dem Kreisparteivorsitzenden geben

Jürgen Berger, 11. Januar 2008