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Initiative der SPD Kreistagsfraktion war erfolgreich – sichere Schulwege im Rhein-Neckar-Kreis

Im Mai 2026 hat die Sprecherin der SPD-Fraktion im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft, Andrea Schröder-Ritzrau, angeregt, dass sich der Landkreis für das Projekt Fußverkehr-Checks 2026 Baden-Württemberg bewirbt.

Neu war, dass sich Landkreise gemeinsam mit Kommunen für die Umsetzung von sicheren Schulwegen bewerben können.

Die Initiative war erfolgreich, denn der Landkreis erhielt Anfang Oktober gemeinsam mit den Kommunen Eppelheim, Schriesheim und Reichartshausen eine Förderzusage des Landes.

Im Mittelpunkt steht das Thema sichere und attraktive Schulwege. Zunächst findet in jeder Kommune eine Begehung statt, bei der Schulwege vor Ort betrachtet werden. Stärken und Schwächen werden erfasst und mögliche Verbesserungen umgesetzt. Erfahrungen und Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern werden miteinbezogen. Der Landkreis übernimmt bei dem Projekt eine koordinierende und verbindende Rolle. Dazu werden in den jeweiligen Kommunen Auftakt- und Abschlussveranstaltungen stattfinden.

Die SPD Kreistagsfraktion erhofft sich von dem Projekt eine weitere Verbesserung und Sicherheit der Schulwege und der Fußverkehrsinfrastruktur im gesamten Landkreis.

Renate Schmidt, Fraktionsvorsitzende der SPD in Eppelheim und Sprecherin der SPD im Sozialausschuss des Rhein- Neckar- Kreis gab den Impuls zur Anfrage und freut sich über die Umsetzung in ihrer Heimatgemeinde Eppelheim.

Foto zeigt die beiden Kreisrätinnen bei einer Info Veranstaltung des Frauennotruf
Foto zeigt die beiden Kreisrätinnen bei einer Info Veranstaltung des Frauennotruf

 

SPD-Landesvorsitzende kritisieren Innenminister Hagel: Junge Menschen haben etwas zu sagen. Wir sollten ihnen zuhören.

Die SPD-Landesvorsitzenden fordern: Junge Menschen verdienen Gehör statt Vorverurteilung. Angesichts unsicherer Zukunftschancen, von guter Ausbildung über bezahlbares Wohnen bis zu einem funktionierenden Klima, sollte Politik mit der jungen Generation sprechen und nicht Drohszenarien aufbauen.

 

Niemals geht man so ganz - verdiente Fraktionsmitglieder verabschiedet

Mit Lothar Quast, der über Jahrzehnte die Geschicke des Verbandes Region Rhein-Neckar mitgestaltet hat sowie Christine Klein, Jutta Steinruck und Gottfried Störmer verliert die SPD-Fraktion viel regionale Kompetenz. Im Kreise von aktuellen und ehemaligen Fraktionsmitgliedern wurden die Genannten für Ihre Verdienste von Fraktionschef Matthias Baaß gewürdigt.

 

30. Lobbacher Gespräche - Künstliche Intelligenz

„Künstliche Intelligenz und menschliche Gesellschaft“ lautet das Thema der 30. Lobbacher Gespräche am 28. Oktober 2026 um 18:30 Uhr in der Manfred-Sauer-Stiftung. Gesprächsgast ist dabei Frau Prof. Christiane Woopen, langjährige Präsidentin des Deutschen Ethikrates.


Das Display einer Waschmaschine, der Touchscreen eines Smartphones oder Bedienpulte an Fertigungsmaschinen: Die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine (HMI – Human Machine Interface) ermöglicht uns die Interaktion. Sie übersetzt die Aktionen des Menschen in Befehle für die Maschine, die uns dann die Ergebnisse verständlich anzeigt.
Bisher war dabei unbestritten, dass der Mensch durch seine überragende Intelligenz seine Umgebung -also Natur und Technik- selbstverständlich beherrscht. Er gewährleistete auch, dass alles nach den Maßgaben seiner ethischen und moralischen Vorstellungen funktioniert und abläuft.
Doch was passiert, wenn eine Maschine plötzlich in der Lage ist, selbständig Denkprozesse zu entwickeln ?

Wenn sie möglicherweise Aktionen startet, die vielleicht nicht unbedingt den Wertvorstellungen einer Gesellschaft entsprechen oder sie sogar auf den Kopf stellen?
Ob der Mensch in seinem Streben nach verantwortlichem Handeln gestärkt oder geschwächt wird, hängt vermutlich davon ab, wie und zu welchem Zweck KI genutzt wird, wie ihre Ziele definiert werden und vor allem: wer sie definiert …
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Der Ethikrat hat sich darüber Gedanken gemacht und seine langjährige Präsidentin, Frau Prof. Christiane Woopen, wird bei den 30. Lobbacher Gesprächen die Überlegungen vorstellen und zur Diskussion stellen.
Dazu laden wir herzlich ein.

 

Nach Orbán - Was bleibt von den rechten Netzwerken?

Vorträge und Diskussion in Wiesenbach 8.Okt 2026

Unbekannt? Unwichtig? Ignoriert? Sicher waren viele der etwa 50 Zuhörerinnen und Zuhörer überrascht, wie tief und umfassend rechtsextreme Netzwerke inzwischen ihr oft völkisch-nationales Gedankengut verbreiten und offen als Gegner freiheitlich demokratischer Staaten auftreten. Und Budapest, Hauptstadt Ungarns, war – ist? – das europäische Netzwerk-Zentrum mit weltweiten politischen und finanziellen Verbindungen. Die Kommission gegen Rechts (KggR) der SPD-Rhein-Neckar und der SPD-Ortsverein Wiesenbach luden dazu ein, dieses wichtige Thema näher kennen zu lernen und darüber zu diskutieren.

 

Als Vortragende konnten Fabiola Ermer und René Repasi (MdEP) gewonnen werden. Georg Weiß führte durch die Veranstaltung. Er stellte zunächst die KggR vor und deren bisherige Arbeit, beispielsweise zum Umgang mit Stammtischparolen und die Organisation öffentlicher Vorträge z.B. zu den ‘Un-Sozialen Medien‘ oder zu ‘Ideologie und Netzwerke der grauen Wölfe‘.

 

An diesem Abend ging es um die rechtsnationalen Strukturen, die in Ungarn unter Viktor Orbán entstanden. Nach 16 Jahren wurden er und seine illiberale Regierung mit ihrem Anti-EU-Kurs im April 2026 abgewählt. Péter Magyar errang mit der Tisza-Partei die Zwei-Drittel-Mehrheit mit dem Wahlversprechen, Orbáns Systemumbau wieder rückgangig zu machen.

 

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