
Bruchsal. Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, und SPD-Bundestagskandidat Daniel Born haben die Soldatinnen und Soldaten in der Bruchsaler General-Speidel-Kaserne besucht.

Bundespolitik

Bruchsal. Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, und SPD-Bundestagskandidat Daniel Born haben die Soldatinnen und Soldaten in der Bruchsaler General-Speidel-Kaserne besucht.
Oberst Henry Neumann, seit April Kommandant des ABC-Abwehrkommandos, erläuterte der Delegation, zu der auch Oberbürgermeistern Cornelia Petzold-Schick, SPD-Stadtverbandsvorsitzender Eckard Baier, Stadtrat Schäfer und Juso-Kreisvorsitzender Dennis Eidner gehörten, die aktuelle Situation auf dem Eichelberg. Rainer Arnold und Daniel Born erkundigten sich besonders nach den Belastungen der Beschäftigten, der Umsetzung der Bundeswehrreform und den derzeitigen Einsätzen.
Im anschließenden Casino-Gespräch mit den Soldatinnen und Soldaten standen die Politiker Rede und Antwort. Dabei ging es sowohl um Fragen der sozialen Sicherung für Soldaten, der Fachkräftegewinnung und der derzeitigen Sicherheitspolitik.
In einer anschließenden gemeinsamen Pressekonferenz betonte Oberbürgermeister Petzold-Schick die Bedeutung des Bundeswehrstandorts für die Stadt und lobte die gute Zusammenarbeit. Bundestagskandidat Daniel Born ging auf die Fachkräftegewinnung ein. Für ihn sei es notwendig, auch Vor-Ort-Möglichkeiten des Bewerbermanagements zu haben. Es sei kontraproduktiv hier alles zentralistisch steuern zu wollen.
Rainer Arnold schildert sehr genau seine Eindrücke, die er an dem Tag gewonnen habe. „Ein Standortbesuch heisst die Sensoren auszufahren für die Anliegen unserer Soldatinnen und Soldaten“, begann Arnold seine Ausführungen. Er habe eine leistungsstarke und motivierte Mannschaft erlebt. Es sei nicht gut, wenn durch die Bundeswehrreform Unsicherheiten entstünden. Auch kritisierte er die teilweise enorme bürokratische Belastung der Soldaten in ihrem Tagesgeschäft. Dies erlebe er allerorten und verstehe, dass es Soldaten frustriere.
Rainer Arnold betonte das verdiente hohe Ansehen der Soldaten in der Bevölkerung. „Sie genießen bei über 80 Prozent der Befragten ein hohes Ansehen, das ist mit der beste Wert. Und das ist verdient“, so der Sicherheitsexperte gegenüber den Soldaten. Daniel Born konnte dies aus seiner regionalen Erfahrung nur bestätigen: „Die Bundeswehr gehört zur Sicherheitsstadt Bruchsal und zu unserer Region. Und es ist richtig gut, dass es so ist.“
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