Lobbacher Gespräche mit Michael Roth

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Unsere Demokratie, unser Wohlstand, selbst unsere Sicherheit sind im Krisenmodus. Schutz vor Aggressoren wie Putin, eine Friedensperspektive für die Ukraine, das zerrüttete Verhältnis zu den USA – Deutschland und Europa stehen vor mancherlei Herausforderungen, von außen, aber auch von innen. Antworten gibt der langjährige Außenpolitiker Michael Roth.

Am 19. Mai 2025 um 18:30 Uhr dreht sich bei den 25. Lobbacher Gesprächen in der Manfred-Sauer-Stiftung alles um das Thema „Die Welt im Umbruch: Was Europa jetzt tun muss“

Der unbestimmte Begriff der „Zeitenwende“ scheint erst jetzt so richtig Kontur anzunehmen: Regelbasiertes Wirtschaften und Regieren, Verlässlichkeit auf der Grundlage gemeinsamer Werte, friedenssichernde Beistandsgarantien - das waren bislang Leitplanken für Freiheit und Wohlstand. Aber nichts davon scheint mehr Bestand zu haben.

Auf dem Vormarsch sind dagegen autoritäre Herrschaftsformen, die aus ihrer Verachtung für Demokratie und Freiheit, für Werte und Regeln keinen Hehl machen und die an die Stelle des Rechts das Recht des Stärkeren setzen. Unberechenbarkeit ist ihr Markenzeichen, Einschüchterung ihr Mittel.

Wie gehen wir mit dieser Herausforderung um?
Wie sichern wir Frieden und Freiheit?
Wie behaupten wir unseren Platz in dieser Welt?

Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion mit dem langjährigen Parlamentarier Michael Roth, der sich wie nur wenige auf Europa- und Außenpolitik fokussiert hat. Roth, bis vor Kurzem Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, war seit 2003 erst stellvertretender, dann Europapolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, ehe er 2013 zum Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt berufen wurde.

Zu dieser Veranstaltung in der Manfred-Sauer-Stiftung sind alle Mitglieder wie auch die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Eine Online-Übertragung wird auf Youtube angeboten.  
 
 

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