Haushaltsvorschläge der SPD für 2027 – für mehr Mut und weniger Stillstand.

Aktuelles

Alljährlich sind die Fraktionen des Gemeinderats gehalten, ihre Schwerpunkte für die angelaufene Haushaltsplanung des Folgejahres bei der Verwaltung anzumelden. Unsere SPD-Fraktion ist dieser Bitte und Pflicht mit den nachfolgenden Vorschlägen und Forderungen für den Haushalt 2027 nachgekommen (ohne alle laufenden oder bereits beschlossenen Projekte gesondert aufzuführen) und erläutert in diesem Rahmen auch transparent für die interessierte Öffentlichkeit die entsprechenden Beweggründe.

Einleitend sei erläutert, dass wir für unsere Forderungen 3 Oberziele als Struktur sehen, die die größeren und kleineren von uns geforderten Maßnahmen wie eine Klammer umgeben:

  1. Intensivierung der Klimaschutz-Aktivitäten
  2. Beschleunigung der infrastrukturellen Weiterentwicklung
  3. Übergreifende Verbesserungen und Innovationen

In der heutigen ersten Folge geht es um die Intensivierung der Klimaschutz-Aktivitäten: Wenn es eine unbestreitbare Erkenntnis aus dem heißen und regenarmen Rekordsommer 2026 gibt, dann dass wir ALLE unsere klimapolitischen Aktivitäten keineswegs einbremsen, sondern intensivieren und ausbauen müssen:

  • Installation kommunalerPhotovoltaik-Anlagen auf Dächer von Bauhof, Bahnhof(Kinderkrippe) sowie auch als Schattenspender auf demPendlerparkplatz. Die Kommune muss hier weiter mit bestem Beispiel vorangehen, zumal diese Schritte hin zu energetischer Autarkies ich auch schnell rentieren mittlerweile!
  • Wiederaufnahme der Förderung von sog. Balkon-Kraftwerkenmit 100 Euro pro Anlage – auch die Bürgerschaft sollte weiter Anreize erhalten, um diesbezüglich aktiv mitzuziehen.
  • Kommunales Silvester-Feuerwerk. Zentrales Feuerwerk für alle mit kleinem Happening, das hoffentlich möglichst viele auf das individuelle Böllern verzichten lässt, denkbar mit Spendenaktion <Mach mit! Lass sein…> im Vorfeld. 
  • Realisierung der Hochwasserschutzmaßnahmen Mönchzell: 1. Verbreiterung des Lobbach-Flußbetts, damit der Retention und Renaturierung sowie Neubau der Lobbach-Brücke zur Beseitigung der Mühlstraßen-Engstelle und als Startschuss der Gestaltung des Gewässerstreifens parallel zu Feuerwehrhaus und Lobachhalle.2. Wir drängen seit Jahren darauf, das ökologische Projekt des Hochwasser-Rückhaltebeckens mit der notwendigen Erhöhung auf 215.000 Kubikmeter Fassungsvermögen zu forcieren, denn ein jeder weiß, dass die Starkniederschlags-Ereignisse durch den Klimawandel immer extremer werden und wir hier unbedingt rechtzeitig vorsorgen müssen.
  • Mögliche Wiederaufnahme des ThemasWindkraft nach neuen Erkenntnissen und regional gestiegener Akzeptanz, nicht nur unter finanziellem und ökologischem Aspekt (daher Aufnahme geringfügiger Planungskosten im Haushalt). Das Jahr 2026 mit seinem Niedrigwasser in den Flüssen hierzulande und den internationalen Konflikten, die sich auf jede Zapfsäule und immer noch viele Heizkeller auswirken, sollte der und dem Letzten gezeigt haben, dass auch wir umdenken müssen. Trotz der Bürgerbefragung 2023 zur Windkraft im Meckesheimer Wald und trotz der gegenläufigen Regionalplanung hält die SPD dieses Thema für zu wichtig, als dass man es auf ewig tabuisieren sollte. Windkraft bleibt eine grundlegende und sehr effiziente Veränderungs-Option, trotz aller legitimen Einwände. Jedoch selbst im kommunalpolitisch zersplitterten Heidelberg hat man es mittlerweile mehrheitlich verstanden und befürwortet; das sollte uns in Meckesheim ermutigen.

Hans-Jürgen Moos,

 

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