
Gemeinsame Wege
Ortsverein
Trotz der vielen Regionalveranstaltungen in den letzten Wochen, gab es doch noch etliche Fragen zu dem ausgehandelten Koalitionsvertrag. So brauchten die Themen wie die Mütterrente und die Rente mit 63 viel Raum für Rede und Gegenrede. Werden nicht die Rentenvorhaben, die auf Kosten der Beitragszahler und nicht aus dem Steuertopf finanziert werden, zu Lasten der jungen Generation gehen, konnte man aus der Reihe der Mitglieder hören. Der Mindestlohn von 8.50€ war einigen Genossen viel zu gering. Aber der Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci entgegnete, es wäre zumindest ein Einstieg. Was wäre, wenn es diesen Koalitionsvertrag nicht gäbe. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hoffen darauf Solle man sie nun enttäuschen?Als weiteres Beispiel für seine Zustimmung des Koalitionsvertrages zeigte Lars Castellucci die Vorhaben bei der doppelten Staatsbürgerschaft auf. Er nannte seine Familie und die Geschichte seiner amerikanischen Gastfamilie, die eine Zeit lang in Baiertal lebte und bei der er während seines Studiums in den USA wohnte, wie wichtig dies den Betroffenen sei. „Sollen wir den Koalitionsvertrag ablehnen, wenn wir erreichen können, dass junge Menschen, die in Deutschland geboren sind und sich danach sehnen, die Staatsbürgerschaft zu erhalten, ohne ihre Wurzeln verleugnen zu müssen, künftig die doppelte Staatsbürgerschaft haben können?“ so der Bundestagsabgeordnete. Thomas Funk, MdL und Kreisvorsitzender der SPD erinnerte nochmals an die Brühler Veranstaltung der SPD Rhein-Neckar vor einigen Wochen. Hier konnten die Mitglieder priorisieren, was im Koalitionsvertrag stehen sollte. Sieben der zehn dort geforderten Wünsche konnten umgesetzt werden.Am Ende der Sitzung wurde jedoch ersichtlich, dass die anwesenden Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten das Ergebnis des Mitgliedervotums widerspiegelten. Sie erwarten allerdings nun eine gute und erfolgreiche Arbeit der SPD geführten Ministerien.
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Veröffentlicht am 10.12.2013

