Gedenkveranstaltung der SPD Hockenheim zum 96. Todestag von Reichspräsident Friedrich Ebert

Wahlkreis

„Heute haben wir die historische Chance, durch kluge Politik und die lückenlose Information der Bevölkerung immer wieder eine starke Mehrheit gegen rechte Angriffe und für den Erhalt unserer Demokratie herzustellen“, so Daniel Born in seiner Erinnerungsrede an Friedrich Ebert.

Hockenheim. Am Sonntag versammelten sich SPD-Mitglieder und Freunde der Partei zu einer Gedenkfeier in Anbetracht des 96. Todestags des ersten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert am Ebert-Gedenkstein in der Hockenheimer Kaiserstraße. Zur Begrüßung wies die Ortsvereinsvorsitzende Ingrid von Trümbach-Zofka darauf hin, dass Ebert am 4. Februar 1871 geboren wurde und somit auch der Geburtstag des berühmten SPD-Politikers sich in diesem Jahr zum 150. Mal jährte.

Die Gedenkansprache wurde auch in diesem Jahr vom SPD-Landtagsabgeordneten Daniel Born gehalten, der sich nicht lange mit einem historischen Rückblick aufhielt, sondern direkt einen Vergleich der politischen Situation während Eberts Regierungszeit mit der aktuellen, von der Corona-Pandemie geprägten Krisenzeit zog.

„Auch Ebert erkannte zu seiner Zeit die Gefahren, die der damals jungen Demokratie von rechten Regierungsgegnern drohte. Trotz seiner persönlichen Stärke und Weitsicht gelang es dem damaligen Reichspräsidenten Ebert aber leider nicht, Allianzen in der Bürgerschaft zu bilden, welche stark genug gewesen wären, die Demokratie vor den Angriffen ihrer politischen Gegner zu schützen. Heute haben wir die historische Chance, durch kluge Politik und die lückenlose Information der Bevölkerung immer wieder eine starke Mehrheit gegen rechte Angriffe und für den Erhalt unserer Demokratie herzustellen“, konstatierte Born.

Bei strahlendem Sonnenschein legten die Ortsvereinsvorsitzende und der Landtagsabgeordnete abschließend ein Gesteck am Ebert-Gedenkstein nieder.

 

Homepage Daniel Born MdL