Daniel Born: Gesundheitsminister ist mit Impfkampagne offensichtlich überfordert!

Landespolitik

Leider müsse man feststellen, dass große Teile der chaotischen Impf-Situation in Baden-Württemberg selbst erzeugt wurden. Ein offensichtlich mit der Situation völlig überforderter Gesundheitsminister Lucha habe hier mit seinen schnellen Erfolgsverkündungen, denen selten erfolgreiche Taten folgten, das Durcheinander angerichtet, so der SPD-Landtagsabgeordnete Daniel Born.

Schwetzingen. „Die jetzt angelaufenen Impfmaßnahmen hinterlassen bei vielen Menschen Ratlosigkeit, Unsicherheit und damit etliche Fragen zu Wirkstoff, zu Chancen und Risiken, zum Ablauf und zur Reihenfolge der Impfungen. Intensiv diskutiert werden diese Fragen vor allem in der Ständigen Impfkommission“, erklärt der Schwetzinger SPD-Landtagsabgeordnete Daniel Born und lädt alle Interessierten aus seinem Wahlkreis zu einer weiteren Online-Veranstaltung unter dem Titel „Impfchaos im Musterländle“ am morgigen Dienstag um 18 Uhr ein.

Schwerpunkt der Veranstaltung werden jedoch nicht nur die Diskussionen auf Bundesebene sein. „Leider müssen wir feststellen, dass große Teile der chaotischen Situation in Baden-Württemberg selbst erzeugt wurden. Ein offensichtlich mit der Situation völlig überforderter Gesundheitsminister Lucha hat hier mit seinen schnellen Erfolgsverkündungen, denen selten erfolgreiche Taten folgten, das Durcheinander angerichtet. Mit der Gesundheit der Betroffenen, insbesondere der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, wurde hier teils grob fahrlässig hantiert“, macht Born seine Unzufriedenheit über das Impf-Management der Landesregierung deutlich. Ergänzend fügt er hinzu: „Das Theater um die falschen Statistikdaten, welche aus dem Gesundheitsministerium an die Presse gingen, setzten dem Chaos die Krone auf. Es ist schlimm genug, dass in Baden-Württemberg 38% der durch Corona ums Leben gekommenen Mitmenschen Bewohnerinnen und Bewohner von Pflege- und Altenheimen waren.“

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