Wie geht es weiter in Bammental? War die am häufigsten gestellte Frage der zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürger am 1. Infostand der SPD Bammental am 30.05.2009 vor dem Rathaus. Die Kandidatinnen und Kandidaten konnten hierzu zahlreiche Gespräche führen und die Ziele der SPD für die kommenden 5 Jahre verdeutlichen.
Eine weitere Frage der Bevölkerung war, warum die SPD keine Personen in den Vordergrund des Wahlkampfes gestellt hat, sondern nur Themen auf Ihren Plakaten präsentiert hat. Die Antwort ist eindeutig, die SPD steht für Sachfragen und dies unabhängig von Titeln und Ehrenämtern einzelner Personen, unabhängig von persönlichen oder beruflichen Interessen von Kandidaten. Die SPD steht für das Gemeinwohl Bammentals, was sich in den zentralen Wahlkampfthemen der SPD ausdrückt.
Aktive Vereine – Ausreichende Hallenkapazitäten
Wir schätzen die Leistung der Vereine, insbesondere die Leistung und das Engagement der Ehrenamtlichen. Wir wollen diese fördern und weiter entwickeln, insbesondere die Leistungen für Kinder und Jugendliche. Wir sind aber der Meinung, dass trotz allem ehrenamtlichen Engagement die Voraussetzungen geschaffen werden müssen, einen geordneten Trainings- und Übungsbetrieb zu ermöglichen. Deshalb fordern wir ausreichende Hallenkapazitäten, konkret den Bau einer neuen 3. Halle.
Gerechte Gebühren – Einkommensabhängige Gebühren
Bei der Betreuung unserer Kleinsten streben wir langfristig Gebührenfreiheit an. Einen ersten Schritt sehen wir in der gerechten Finanzierung der Kindergartengebühren und hierzu wollen wir in der kommenden Periode einkommensabhängige Gebühren durchsetzen.
Keine Konkurrenz – bei Bildungseinrichtungen
Bildung ist für alle da, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, dies muss auch für Bammental gelten. Diese unsere Grundüberzeugung gilt auch für das Nebeneinander der Bildungseinrichtungen Bammentals. Kindergarten, Grundschule, Hauptschule, Werkrealschule und Gymnasium brauchen ein abgestimmtes Konzept, welches alle Einrichtungen gleichberechtigt und ohne Konkurrenz berücksichtigt.
Mitreden dürfen – Bürgerhaushalt
Investitionen in eine Halle, eine Mensa, ein Jugendzentrum und weitere Maßnahmen stehen an. Es ist an der Zeit die Bevölkerung mit ein zu beziehen in die Frage, welche Zukunftsinvestitionen am dringlichsten sind. Wir wollen mehr Bürgerbeteiligung wagen.
Sinnvolle Lösung – Neue Elsenzquerung
Kein Herumdoktern an der Friedensbrücke ist unsere Devise. Schaffung einer neuen Elsenzquerung verbunden mit der Schaffung von ausreichenden Park&Ride-Plätzen am S-Bahnhof Bammental und die damit verbundene Verkehrsberuhigung der Wiesenbacher Straße ist unsere Antwort.
Für Freiräume - Jugendzentrum
Viele Jugendliche sind aktiv in unseren Vereinen, das ist gut so. Jedoch zu glauben, wir haben damit alles getan, um unserer Jugend ausreichend Freiräume zu bieten, ist zu kurz gesprungen. Eine attraktive Gemeinde muss sich den Bedürfnissen aller Jugendlichen annehmen. Bammental braucht ein Jugendzentrum. Leider wollte man sich in Wahlkampfzeiten unserer Forderung nach Aufnahme der Planungen nicht anschließen, obwohl fast alle Fraktionen die Notwendigkeit eines Jugendzentrums zu erkennen gaben.
Wachstum der Schulen – ohne Verzicht auf Qualität
Wir setzen uns ein für qualitative Bildungseinrichtungen, für die Grund-und Hauptschule, Werkrealschule und Gymnasium. Wir stehen zum Wachstum der Schulen ohne Verzicht auf Qualität der Bildungsstandortes Bammentals.
Mehr Sicherheit – mit Tempo 30 durch Reilsheim
Uns ist die Sicherheit der Kinder und Senioren ein Anliegen. Diese ist an mehreren Stellen der Reilsheimer Straße nicht gewährleistet. Nicht erst im Wahlkampf fordern wir eine Temporeduzierung auf Tempo 30 durch Reilsheim.
Für Kinderwagen und Rollator – Sichere Fußwege
Bammental ein Einkaufserlebnis - auf Kosten der Schwächeren. Wir setzen uns dafür ein, dass Eltern mit Kindern und gehbehinderte Senioren sich in Bammental sicher bewegen können, auch wenn das Einkaufserlebnis Bammental für rücksichtlose Autofahrer darunter leidet. Es nutzt wenig existierende Missstände, wie das Parkchaos „zwischen den Ringstraßen“ ständig zu vertagen und auf eine zukünftige Sanierung des gesamten Gebietes zu verweisen. Wir sehen hier sofortigen Handlungsbedarf und setzen uns für sichere Fußwege ein.
Die Kandidatinnen und Kandidaten sind sich sicher, dass zentrale Themen und Herausforderungen angesprochen wurden, zumal in einem recht schleppend anlaufenden Wahlkampf einige zentrale Themen nunmehr auch von den Mitbewerbern in die Debatte eingebracht wurden. Wir hoffen, dass die existierenden Vorbehalte in einigen Themen dem Wahlkampf geschuldet waren und nach der Wahl die Einsicht einkehrt, dass gute Ideen unabhängig von deren Herkunft weiter zu verfolgen sind.
Die Kandidatinnen und die Kandidaten der SPD treten an, um im kommenden Gemeinderat Verbesserungen zu erreichen, Verbesserungen für die Menschen Bammentals, Verbesserungen für das Gemeinwohl Bammentals. Wir bitten um Ihr Vertrauen - damit das Soziale nicht auf der Strecke bleibt.