Heiße Wahlkampfphase eröffnet

Bundespolitik

Die SPD Ortsvereine Bammental, Gaiberg und Wiesenbach hatten am 2. September 2009 ins Foyer der Elsenzhalle eingeladen, um mit Dr. Lars Castellucci, Bundestagskandidat der SPD Rhein-Neckar und mit dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden der Porsche AG, Uwe Hück, die heiße Phase des anstehenden Bundestagswahlkampfes zu eröffnen.

Der Bammentaler Ortsvereinsvorsitzende Rüdiger Heigl konnte im Beisein unserer ehemaligen Bundestagsabgeordneten Ellen Lauterbach ca. 120 Bürgerinnen und Bürger begrüßen und zeigte sich sehr zufrieden über das sehr große Interesse an der Veranstaltung.

Unser Kandidat, Dr. Lars Castellucci, erläuterte seine Schwerpunkte und Zielsetzungen, die er als zukünftiger Abgeordneter für den Rhein-Neckar-Kreis im Deutschen Bundestag angehen und umsetzen möchte. Faire Löhne für gute Arbeit und die Schaffung eines erstklassigen Bildungssystems ohne Gebühren stehen für ihn im Mittelpunkt. Demzufolge stand die Veranstaltung auch unter dem Motto „ANPACKEN FÜR DIE ARBEIT VON MORGEN“.

Mit dem leidenschaftlichen Gewerkschafter Uwe Hück konnte zum Wahlkampfstart ein Referent gefunden werden, der wie kein anderer für das Anpacken steht. Die Schaffung von flächendeckenden Mindestlöhnen, die Erhaltung des Kündigungsschutzes und der Mitbestimmungsrechte sind wesentliche Voraussetzungen für die Arbeit der Zukunft, die nur mit der SPD zu erreichen sind. Gleiche Bildungschancen für alle, unabhängig vom Einkommen der Eltern sowie längeres gemeinsames Lernen sind weitere Forderungen der SPD, die für Uwe Hück grundlegend sind um die Zukunft erfolgreich und sozial zu gestalten.

Eindringlich appellierte er an die Zuhörer genau hinzuschauen, was die zukünftigen Wunschpartner der „angeblichen bürgerlichen Mitte“ denn so vorhaben nach dem 27. September 2009. Die CDU und deren Kanzlerin gehen dem Wahlkampf aus dem Weg, hüllen sich in Schweigen wie sie das Land weiter entwickeln wollen und versprechen stattdessen Steuerentlastungen, die in Wahrheit mit sozialen Einschnitten verbunden sein werden. Der Wunschpartner FDP und deren ewiger Kandidat Westerwelle sprechen klar aus was beide Partner wollen, Einschnitte in der Sozialpolitik, so Hück.

Es sei schon eigenartig, wunderte sich Hück, dass die Liberalen, deren Ideologien maßgeblich zur derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise beigetragen haben, jetzt die Umfragekönige seien. Man dürfe sich gar nicht vorstellen, wenn die FDP in der gegenwärtigen Krise mit ihrer Markthörigkeit die aktuelle Krise meistern müsste. Massive Einschnitte bei sozialen Leistungen wäre die Folge gewesen. Uwe Hück erinnerte an die Fehleinschätzungen der Wahlforscher bei der letzten Bundestagswahl 2005 und betonte, dass dies auch diesmal so sein wird.

Unter großem Applaus rief Uwe Hück aus: „Ich habe Angst, dass dieses Land in die falsche Richtung geht, in eine Richtung in der nur die vermeintlich Starken das Sagen haben und die vermeintlich Schwachen die Leidtragenden sind“. Das darf nicht passieren und deshalb engagiert sich Uwe Hück für die Ziele und Werte der SPD, die seit 146 Jahren für die Grundsätze Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität steht.

Dr. Lars Castellucci dankte Uwe Hück für seinen engagierten und emotionalen Auftritt in Bammental zur Eröffnung der heißen Wahlkampfphase und rief abschließend alle Anwesenden auf, in den letzten drei Wochen für eine solidarische Gesellschaft zu kämpfen und betonte, dass die Wahlen noch lange nicht entschieden seien, obwohl CDU und FDP nur damit zu tun haben die Ministerposten aufzuteilen.

„Wenn wir zusammen stehen und kämpfen, und das werden wir, erzielen wir am 27. September ein sehr gutes Ergebnis“, so Dr. Lars Castellucci.

 

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